Stromprojekt – 12 Haushalte und 14 Monate

Strom sparen – Kundenverhalten untersuchen

14 Monate Projektlaufzeit, PV-Anlagen bauen, Strom „ernten“ und Stromverbrauch untersuchen; 12 Haushalte machten mit.

 

Das Gurgltal ist seit Jahren in Vorzeigeprojekt hinsichtlich „Energieaktivitäten“. Die bisherigen Ergebnisse sind Zeichen für hohe Akzeptanz in der Bevölkerung und in der Wirtschaft. Im Rahmen der Zukunftsstrategien für das Gurgltal (Wege zur AUTARKIE) wurde mit 2010/2011 das Schwerpunktthema „Stromprojekt“ gesetzt

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 Es begann im Frühjahr 2010

12 Haushalte (=Projektgruppe) melden sich beim Ökozentrum und wollen

  • Eine Photovoltaikanlage bauen (max 5 kWpeak)
  • Sich an einem Stromprojekt beteiligen (bis Dezember 2011)

Was geschah bis Ende Oktober

  1. Förderzusagen vom Bund für die 12 Objekte (PV-Anlage bis 5 kWpeak)
  2. Erste Umsetzungen ( 3 PV-Anlagen wurden bisher gebaut; alle 12 sollten bis spätestens Ende Feber gebaut werden)
  3. Einbau von Smart Meter durch die TIWAG
  4. Sammeln von Erfahrungen, festhalten von Ergebnissen beim Arbeitsschritt „Strom-Check – Ist-Analyse“
  5. Abstimmen von Informationen der Projektgruppe zu Themen wie Versicherung und PV; Brand und PV; etc.
  6. 1 Öffentliche Veranstaltung (Schwerpunktthema Energieeffizienz)

Einige Module des Stromprojektes sind

  • Ist-Analyse (Stromgeräte, Stromverbrauch, Verhalten,….) in den Haushalten
  • Feldforschung (Dauer: 14 Monate) zu den Themenkreisen Stromverbrauch, Verhalten und PV-Anlage (Feldforschungsfragen werden von den Konsumenten, wie von den EVU’s gestellt)
  • Fortbildung der Konsumenten zu Themenkreisen wie Umstellung auf LED, notwendige Informationen zu Kunden und PV-Anlage, Stromproduktion und Stromverbrauch, Tarifpolitik, Stand-by von elektrischen Geräten, Energieeffizienz, etc.

Elektrogeräteanalyse im Haushalt:   ElektrogeräteAnalyse

Das Konzept:

   Folie1         Folie2

    Folie3

 

Ergebnisse (Kurz zusammengefasst):      5 PV-Anlagen wurden gebaut und deren Stromgewinn genau analysiert; über die Zeit von 14 Monaten wurden die Stromverbräuche genau dokumentiert, hinterfragt und durch Verhaltensänderungen im Schnitt wurden zwischen 20 und 25 % Strom eingepsart. Dabei waren die Maßnahmen Fortbildungen und das  Strom-Audit besonders wichtig.

 

 

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